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Gefragt. Geantwortet.


Gasumlage wird nicht eingeführt

29.09.2022

Die Bundesregierung wird die geplante Gasumlage nicht einführen und möchte die steigenden Energiekosten mit einer Gaspreisbremse dämpfen. Selbstverständlich werden wir die Gaspreise um den Anteil der Umlage (2,419 Cent/kWh netto) automatisch reduzieren, wenn die Verordnung aufgehoben wurde. Sobald weitere Vorgaben konkretisiert wurden, werden wir diese ebenfalls umgehend umsetzen und unsere Kunden hierzu zeitnah informieren. 

Zur Pressekonferenz der Bundesregierung


Informationen rund um die Gasbeschaffungsumlage (Stand: August 2022)

Um die Wärme- und Energieversorgung in der kommenden Kälteperiode zu sichern, hat die Bundesregierung eine befristete Gasbeschaffungsumlage auf Basis des § 26 Energiesicherungsgesetz verabschiedet, um Gas-Importeuren einen finanziellen Ausgleich für deren Mehrkosten für die Gasbeschaffung zu ermöglichen. Ziel ist es, in der durch den russischen Angriff auf die Ukraine ausgelösten Energiekrise Insolvenzen und Lieferausfälle in der Gasversorgung zu verhindern und so die Versorgungssicherheit für die Bürger und Bürgerinnen sowie die Wirtschaft aufrechtzuerhalten. Die befristete Umlage soll durch weitere Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger, konkret eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas von aktuell 19 % auf 7 % und eine Verlängerung der Hilfsprogramme für die Wirtschaft flankiert werden.

Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Ist die Versorgung mit Erdgas für mich als Privatkunde gesichert?
Laut Gesetz zählen Privathaushalte zu den sogenannten „geschützten Kunden“. Das bedeutet, dass auch bei einer Gas-Mangellage Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe so lange mit Erdgas versorgt werden, wie es möglich ist. Alle „ungeschützten Kunden“, die in einer Gas-Mangellage von Versorgungsreduzierungen betroffen sein könnten, wurden vom zuständigen Netzbetreiber bereits angeschrieben und über die möglichen Szenarien informiert.


Warum muss ich eine Gasbeschaffungsumlage bezahlen?
Der Gesetzgeber möchte mit der Gasbeschaffungsumlage die Gasimporteure stützen, indem er ihnen einen Ausgleichsanspruch für die teurere Ersatzbeschaffung gewährt. Denn es gibt Gasimporteure, die zum Beispiel mit russischen Unternehmen langfristige Verträge haben. Da Russland seit einer Weile deutlich weniger Gas liefert, als in den Verträgen vereinbart ist, müssen die Gasimporteure die notwendigen Mengen nun zu erheblich höheren Preisen aus anderen Quellen beziehen. Zunehmend fehlen den betroffenen Gasimporteuren dazu die Mittel, weil sie aufgrund von vertraglichen Regeln die höheren Preise zum jetzigen Zeitpunkt nicht an ihre Kunden weitergeben können. Diese außergewöhnlichen Mehrkosten sollen nach dem Beschluss der Bundesregierung durch alle getragen werden, die Gas verbrauchen. Um eine Insolvenz der Gasimporteure und damit den Kollaps des Gasmarktes zu vermeiden, wird eine Umlage bei allen Gasverbraucherinnen und -verbrauchern in Deutschland erforderlich.


Profitieren wir auch von der Gasbeschaffungsumlage?
Nein. Wir sind kein Gasimporteur, sondern treiben diese Umlage lediglich im Auftrag der Bundesregierung ein und leiten sie vollständig weiter. Vielmehr bedeutet dieses Verfahren sogar für uns einen gestiegenen Aufwand, da alle Kundinnen und Kunden schriftlich informiert werden müssen und weitere Beratungsaufwände entstehen.


Sind alle Erdgas-Verbraucher von der Gasbeschaffungsumlage betroffen?
Ja, die Ausgleichszahlung für die Gasimporteure bezieht in Form der Umlage alle Erdgas-Kundinnen und -Kunden ein. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist § 26 des Energiesicherungsgesetzes. Wir stellen die Umlage unseren Erdgas-Kundinnen und Kunden in Rechnung und führen diese Einnahmen dann entsprechend ab.


Wie hoch ist die Gasbeschaffungsumlage?
 Die Gasbeschaffungsumlage wurde für Deutschland einheitlich festgelegt. Die Höhe beträgt 2,419 Cent pro Kilowattstunde (netto) ab dem 1. Oktober 2022. Zuzüglich der aktuell gültigen Mehrwertsteuer auf Erdgas von 19 % sind das brutto rd. 2,88 Cent/kWh.


Wie lange wird die Gasbeschaffungsumlage erhoben und kann sich ihre Höhe ändern?
Die Erhebung der Umlage erfolgt ab dem 1. Oktober 2022 und soll am 1. April 2024 enden. Das Umlagesystem endet am 30. September 2024. Die Umlage wird monatlich abgerechnet und kann alle drei Monate angepasst werden.


Wie erfahre ich, ob und wie viel ich aufgrund der Umlage zahlen muss?
Wir informieren alle betroffenen Kundinnen und Kunden rechtzeitig und schriftlich über vertragliche Änderungen. In den meisten Fällen sind das die Eigentümerinnen und Eigentümer der Immobilien. Sollten Sie Mieterin oder Mieter sein, erfolgt die Heizkostenabrechnung in der Regel über Ihre Vermieterin oder Ihren Vermieter. Erkundigen Sie sich darum im Zweifel bei Ihrer Vermieterin oder Ihrem Vermieter, ob eine Anpassung der monatlichen Nebenkostenpauschale notwendig und sinnvoll ist.


Warum erfolgt eine Weitergabe auch bei Verträgen mit einer Preisgarantie?
Die Verträge beinhalten eine eingeschränkte Preisgarantie, welche die vom Lieferanten beeinflussbaren Bestandteile sowie die Netzentgelte abdeckt. Nicht von der Preisgarantie abgedeckt sind Änderungen, Neueinführungen und Wegfall von Steuern und Abgaben sowie staatlich veranlasste Belastungen und Entlastungen. Die neu eingeführte Gasbeschaffungsumlage soll von allen Gasverbrauchern gleichermaßen getragen werden. Daher wird sie gleichermaßen an alle Kunden weitergegeben.


Sind weitere Preiserhöhungen möglich?
Da die Beschaffungskosten bereits seit mehr als einem Jahr massiv ansteigen und seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 weiter rasant ansteigen, sind unabhängig von der Umlage weitere Preisanpassungen möglich. Wir setzen seit vielen Jahren auf eine vorausschauende Beschaffung und kaufen die benötigten Energiemengen für ihre Kundinnen und Kunden meist Jahre im Voraus ein. Dadurch konnten wir die Preise über lange Zeit stabil halten. Ohne deutlich fallende Preise an den großen Energiebörsen können wir die Mehrkosten aber auch nicht mehr kompensieren und müssen die Preise entsprechend der Marktentwicklung anpassen. So hat sich beispielsweise der Erdgas-Großhandelspreis am Spotmarkt innerhalb von zwölf Monate verzehnfacht.


Was ist die Gasspeicher-Umlage?
Dies ist eine weitere Umlage, die zukünftig auf den Gaspreis aufgeschlagen wird. Ihr Hintergrund: Um die Gasspeicher in Deutschland für den Winter zu füllen, wird Gas zu aktuell hohen Preisen beschafft und eingespeichert. Ziel ist die Einhaltung der Füllstandvorgaben für die Gasspeicher. Sie sollen am 1. November 2022 zu mindestens 95 Prozent gefüllt sein. Um die hohen Kosten für diese Gaseinspeicherung zu refinanzieren, hat die Bundesregierung die Gasspeicherumlage beschlossen. Damit sollen die Kosten für die Befüllung der Gasspeicher auf alle Gas-Kundinnen und Kunden umgelegt werden. Die Höhe dieser Umlage beträgt 0,059 Cent/kWh (netto) ab dem 1. Oktober 2022. Die Gasspeicherumlage ist damit deutlich niedriger als die Gasbeschaffungsumlage.

Ist auf die Gasbeschaffungsumlage auch die Mehrwertsteuer zu entrichten?
Ja, die Mehrwertsteuer fällt auch für die Gasbeschaffungsumlage an. Zur Entlastung hat die Bundesregierung jedoch eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas von aktuell 19 % auf 7 % angekündigt.


Geben wir die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer weiter?
Ja, wir werden eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas vollumfänglich und ab dem Zeitpunkt der Gültigkeit weitergeben. Die Senkung der Mehrwertsteuer werden wir, sobald diese rechtsgültig beschlossen ist auch bei Abschlagsanpassungen berücksichtigen. Unsere Kunden müssen dazu nichts weiter unternehmen.

Wie kann ich meinen Abschlag anpassen?
Wir planen ab Mitte September 2022 entsprechend der rechtlichen Vorgaben automatisch neue Abschlagsrechnungen zu versenden, wenn wir eine Anpassung für notwendig erachten. Falls nach Bekanntgabe der Preisänderung eine Rechnung erstellt wurde, wird bei der Abschlagsermittlung bereits der neue Preis berücksichtigt. Sollten Sie bis Mitte Oktober 2022 keine neue Abschlagsrechnung erhalten haben, empfehlen wir Ihnen, eventuell selbständig den Abschlag im Kundenportal anzupassen, um das Risiko einer hohen Nachzahlung zu reduzieren.


Wie ermitteln wir den neuen Abschlag?
Unter Zugrundelegung der neuen Preise und des bis zur nächsten Jahresrechnung erwarteten Verbrauchs werden die Mehr-/Minderkosten auf die verbleibenden Abschlagsfälligkeiten aufgeteilt. Dabei werden wir auch die Senkung der Mehrwertsteuer berücksichtigen, sobald diese rechtsgültig beschlossen ist.


Ist es sinnvoll, meinen Zählerstand zu melden?
Es kann hilfreich sein einen Zählerstand zum Zeitpunkt der Preisänderung im Kundenportal zu hinterlegen, damit eine sehr genaue Abgrenzung auf der nächsten Rechnung möglich ist. Falls wir keinen Zählerstand erhalten, werden wir diesen mit der nächsten Rechnung rechnerisch ermitteln.


Muss ich den Zählerstand genau am 01.10.22 erfassen?
Nein. Am 30.09.22 und 01.10.22 findet eine gesetzlich geforderte Systemanpassung statt, so dass unsere Kundenportale nicht durchgängig zur Verfügung stehen. Sie können den Zählerstand jedoch auch rückwirkend erfassen. Falls Sie den Zählerstand früher oder später ablesen, kann dieser ebenfalls hinterlegt werden.


Kann ich eine Zwischenabrechnung erhalten?
Im Kundenportal können Sie 12-mal im Jahr kostenlos eine Zwischenabrechnung anfordern. Hierzu benötigen wir die Zählerstände. Wenn die Zwischenabrechnung (in der Regel nach 2 Werktagen) erstellt ist, erhalten Sie eine E-Mail und können die Rechnung im Kundenportal abrufen.


Muss ich alles im Kundenportal erledigen?
Das Kundenportal steht Ihnen normalerweise Rund-um-die-Uhr zur Verfügung. Dort können Sie eine Vielzahl an Angelegenheiten selbständig und sofort erledigen und sind somit nicht auf unsere Servicezeiten angewiesen.

MEIN R(H)EINPOWER

Ist beim Strom ebenfalls eine neue Umlage geplant?
Konkret ist von der Bundesregierung für den Bereich Strom keine neue, sondern lediglich eine Zusammenlegung von bestehenden Umlagen zum 1. Januar 2023 vorgesehen.


Ist die Stromversorgung über den Winter sichergestellt?
Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber eine Sonderanalyse für den Winter 2022/23 durchgeführt. Diese Berechnungen basieren auf aktualisierten Annahmen nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Sie wurden von März bis Mai 2022 durchgeführt. Abgeschätzt wurden mögliche Auswirkungen einer angespannten Lage auf den Energiemärkten auf den Stromsektor in Deutschland und Europa. Es wurde beispielsweise konkret untersucht, wie viel Gasverbrauch zur Stromerzeugung sich marktseitig bzw. durch die Marktrückkehr von Reservekraftwerken in Deutschland und in Europa einsparen ließe. Auf Basis der getroffenen Annahmen kommt die Sonderanalyse zu dem Ergebnis, dass ein sicherer Betrieb des Elektrizitätsversorgungsnetzes im Winter 2022/23 gewährleistet ist. Dennoch empfehlen wir auch Stromsparen - nicht zuletzt aus Kostengründen.

Weitere Fragen & Antworten

Die Bundesregierung hat am 23. Juni die Alarmstufe des Notfallplans Gas aktiviert und damit die zweite von drei Eskalationsstufen dieses Plans ausgerufen. Die Alarmstufe ist die zweite von drei Eskalationsstufen des Notfallplans Gas. Die Bundesregierung stellte klar, dass derzeit die Versorgungssicherheit aller Kunden noch gewährleistet sei.

Die nun ausgerufene Alarmstufe hat keine Auswirkungen auf die Gasversorgung unserer Haushalts- und Kleingewerbekunden. Sie gelten als sogenannte „geschützte Kunden“ und werden weiterhin vollumfänglich mit Gas versorgt. Das gilt auch bei einer möglichen Ausrufung der dritten Eskalationsstufe im Notfallplan Gas, der sogenannten Notfallstufe.


Was bedeutet die aktuelle Situation für meinen Gaspreis?
Die Großhandelspreise für Gas und auch Strom sind in den vergangenen Monaten noch mal erheblich gestiegen. Je nach Tarif und individueller Vertragslaufzeit kann dies auch Auswirkungen auf die Preise haben, die wir unseren Kundinnen und Kunden z. B. im Rahmen einer Vertragsverlängerung anbieten. Außerordentliche, d. h. über die in den bestehenden Gaslieferverträgen vereinbarten Preise hinausgehende Belastungen von Endkunden aufgrund der Situation an den Gasmärkten sind derzeit jedoch nicht zulässig.


Was ist der Notfallplan Gas?
Der Notfallplan Gas umfasst drei Eskalationsstufen: Frühwarnstufe, Alarmstufe, Notfallstufe.

In der Frühwarnstufe richtet das Bundeswirtschaftsministerium ein Krisenteam aus Behördenvertretern und Vertretern der Marktgebietsverantwortlichen Gas, der Fernleitungsnetzbetreiber und Vertreter der Bundesländer, um die Lageentwicklung dauerhaft zu überblicken und zu bewerten. Die Betreiber von Gasnetzen und die Versorger schätzen die Situation für die Bundesregierung ein. Staatliche Eingriffe in den Markt gibt es aber nicht. Die Marktteilnehmer wie Netzbetreiber und Versorger nutzen Flexibilitäten auf der Beschaffungsseite, Mengen in Gasspeichern und die Optimierung von Lastflüssen, um die Versorgung sicherzustellen.

Auch in der Alarmstufe gibt es keine staatlichen Eingriffe in den Markt. Auch in dieser zweiten Stufe des Notfallplans sind es die Marktteilnehmer, die versuchen, die Lage zu beherrschen.

Sollten die Maßnahmen in Stufe 1 und 2 nicht ausreichend und ein Versorgungsengpass nicht mehr abzuwenden sein, ruft die Bundesregierung die Notfallstufe aus. Das passiert, wenn eine „außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas, eine erhebliche Störung der Gasversorgung oder eine andere erhebliche Verschlechterung der Versorgungslage“ eintritt. Der Staat greift in den Markt ein. Die Bundesnetzagentur wird zum „Bundeslastverteiler“ und verteilt in Abstimmung mit den Netzbetreibern die Verteilung von Gas. Bestimmte Verbraucher sind dabei gesetzlich geschützt. Sie werden möglichst bis zuletzt mit Gas versorgt.


Wer gehört zu den geschützten Verbrauchern?
Zu diesen geschützten Verbrauchern gehören Privathaushalte, Kleingewerbe, soziale Einrichtungen wie etwa Krankenhäuser, und Gaskraftwerke, die zugleich auch der Wärmeversorgung von Haushalten dienen. Im Falle eines Engpasses dienen vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie oder der Wechsel auf andere Energieträger dazu, die Nachfrage nach Erdgas zu drosseln.


Was passiert bei einem Ausruf der Notfallstufe?

Sollte die Notfallstufe ausgerufen und die Verteilung von Erdgas rationiert werden, fordern die Ferngasnetzbetreiber zunächst die Verteilnetzbetreiber auf, das Abschaltpotenzial der nicht geschützten Kunden zu melden und gegebenenfalls eine Reduktion durchzuführen.

Die Verteilnetzbetreiber fordern dann die nicht geschützten Kunden auf, diese Lastreduktion durchzuführen. Zur frühzeitigen Information haben die Verteilnetzbetreiber bereits Kontakt mit diesen Kunden aufgenommen. Diesen Kunden kommt im Falle eines Versorgungsengpasses besondere Bedeutung zu. Sie helfen mit den Lastreduktionen, die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten.


Wann kann es zu außerordentlichen Preisanpassungen kommen?

Außerordentliche, d. h. über die in den bestehenden Gaslieferverträgen vereinbarten Preise hinausgehende Preisanpassungen oder Belastungen könnten in Form einer einheitlichen Umlage nach § 26 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) von der Bundesregierung ermöglicht und in der Folge umgesetzt werden. Dies ist bislang jedoch nicht geschehen.

Ein anderes Instrument für so eine außerordentliche Belastung besteht in einer Preiserhöhung nach § 24 EnSiG. Nach diesen Paragrafen dürfen Versorgungsunternehmen ihre Preise erhöhen, wenn Alarm- oder Notfallstufe ausgerufen wurden und zusätzlich die Bundesnetzagentur (BNetzA) eine „erhebliche Reduktion der Gasimportmengen nach Deutschland“ feststellt. Die zweite Bedingung ist derzeit noch nicht ausreichend erfüllt. Sollte § 24 EnSiG aktiviert werden, dürfen die Preiserhöhungen die Höhe der tatsächlichen zusätzlichen Beschaffungskosten nicht überschreiten. Man spricht hier von einer Erhöhung auf ein „angemessenes Preisniveau“.

Prinzipiell gilt, wir reichen die Senkung der EEG-Umlage ab dem 01.07.2022 zu 100% an unsere Kunden weiter.Je nach Zeitpunkt ihres Vertragsabschlusses ist dies sogar bereits berücksichtigt. Eine Markierung macht das bei den entsprechenden Tarifen kenntlich.

Das gilt für Stromverträge, die bis zum 27.04.2022 über unsere Homepage geschlossen wurden:
Sie erhalten die Senkung von 3,723 Ct/kWh/netto automatisch ab dem 01.07.2022 durchgereicht. Die Abgrenzung wird in Ihrer Abrechnung (nicht aber im Abschlag) ersichtlich sein.

Das gilt für Stromverträge, die ab dem 28.04.2022 über unsere Homepage geschlossen wurden:
Sie haben die Senkung der EEG-Umlage bereits berücksichtigt, es erfolgt keine weitere Senkung des Preises. Bei einem Lieferbeginn vor dem 01.07.2022 werden Sie dennoch in Ihrer Abrechnung (nicht aber im Abschlag) eine Abgrenzung finden.

 

In der Online-Anmeldung können Sie uns direkt bevollmächtigen, bei Ihrem Versorger zu kündigen. Den Rest machen wir. Sollten Sie ein Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Preiserhöhung bei Ihrem aktuellen Versorger haben, sollten Sie durch die kurzen Sonderkündigungsfristen selber kündigen. 

Das ist kein Problem. Sie zahlen genau die Menge, die Sie auch verbrauchen. 

Sie erhalten automatisch eine neue Preisgarantie für das nächste Kalenderjahr.

Mit Ihren persönlichen Login-Daten erhalten Sie den Zugang zu Ihrem persönlichen Kundenkonto. Hier können Sie Ihre Daten aktualisieren, Abschläge verändern oder Ihre Rechnung einsehen.

Wir senden ihnen nach der Onlineanmeldung die LOGIN-Daten per E-Mail zu. Das Initialpasswort aus dem Anschreiben muss bei der ersten Eingabe gegen ein Wunschpasswort für zukünftige Anmeldungen abgeändert werden. So können wir Ihre Daten gegen Missbrauch schützen.

Die erste Jahresverbrauchsabrechnung erhalten Sie nach 12 Monaten. Sollten Sie innerhalb dieser 12 Monate umgezogen sein, erhalten Sie umgehend eine Schlussrechnung.

Die monatliche Abschlagszahlung wird automatisch zum 15. fällig.

Mit Ihre Zählerstandsmeldung können wir den exakten Energieverbrauch bestimmen. Diesen Wert benötigen wir, um Ihnen ein Mal im Versorgungsjahr die Jahresverbrauchsabrechnung (JVA) bzw. die Schlussrechnung zu erstellen.

Sollten Sie uns keinen Wert mitteilen, wird von unserem Abrechnungssystem ein Schätzwert ermittelt, der verschiedene Merkmale, wie Vorverbräuche, Durchschnittswerte nach Monat etc., zu Grunde legt.

Bei Ihrer Anmeldung benötigen wir keine Zählerstandsangabe von Ihnen. Ihr Netzbetreiber ist verpflichtet, uns Ihren Einzugszählerstand im Rahmen des Anmeldeprozesses mitzuteilen. Unser System verarbeitet diese Mitteilung dann automatisch.

Sie können Ihren Vertrag nach einer Erstvertragslaufzeit von drei Monaten grundsätzlich mit einer Frist von einem Monat zum Ende der gewählten Vertragslaufzeit kündigen. Die Kündigung bedarf lediglich der Textform (z. B. E-Mail).

Nein, gesonderte Tarife für Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen werden nicht angeboten.